Jugendfeuerwehr zu Besuch bei der Bundespolizei in St. Augustin

Mitte der Ferien unternahm die Jugendfeuerwehr (JFW)  aus Waldzell, einen Ausflug zur Bundespolizei nach Sankt Augustin bei Bonn. Der dort ansässige Standort beherbergt eine von zehn  Bundesbereitschaftspolizeiabteilungen in Deutschland. Der Bundespolizeistandort  umfasst rund 2500 Polizeibeamte und Mitarbeiter, welche sich in Einheiten, wie Flugdienst, Bereitschaftspolizei, Direktion Sankt Augustin und GSG 9 aufteilen.

Nach einer dreistündigen Anreise im Kleinbus und Pkw wurde die JFW in Sankt Augustin von der Technischen Einsatzhundertschaft begrüßt. Ebenfalls erwartete sie dort, Bundespolizist Thomas Oehring, der ebenso aus Waldzell stammt und Mitglied der FFW Waldzell ist. Er ermöglichte und organisierte den Besuch.

Die Führung startete in den Fahrzeughallen der WaWe/SW Einheit. Dort wurde den Jugendlichen zuerst Einsatzzweck und Aufgabe der Abteilung verdeutlicht. Bevor sich alle in den Wasserwerfer setzen durften, ging es eine Runde um das Fahrzeug, bei der die komplette Technik und Funktionsweise des WaWe 10 genauestens erklärt wurde.

Beeindruckt schauten sich die Jugendlichen die anschließende Vorführung des Fahrzeugs an.

Mit seiner eingebauten Pumpe, verstellbaren Hohlstrahlrohren und seiner Wasserabgabe in variablen Mengen und Strahlen, die eine beachtliche Weite erreichen, war er gerade für die Feuerwehranwärter hoch interessant.

In der angrenzenden Halle befanden sich weitere vielfältige Einsatzmittel der Technischen Einsatzhundertschaft, die POM Oehring demonstrierte und erläuterte.

Im Anschluss an das Mittagessen in der Kantine ging es weiter zu den schweren gepanzerten Sonderwägen der Bundespolizei. Nachdem der Sonderwagen mit all seinen Möglichkeiten und Zubehörteilen, sowie Einsatzzweck und Technik erklärt war und alle Fragen beantwortet waren, ging es auf eine kurze Demonstrationsfahrt, die allen ein unvergessliches Erlebnis bescherte.

Zu guter Letzt durfte sich der Feuerwehrnachwuchs im Hangar der Bundespolizei-Fliegergruppe umschauen, welcher zum drittgrößten zivilen Luftfahrtbetrieb der Bundesrepublik Deutschland zählt.

Dort wurden sie vom technischen Leiter der Luftfahrerschule für den Polizeidienst empfangen. Dieser erklärte ihnen nicht nur hautnah die unterschiedlichen Hubschraubertypen sondern auch Aufgaben und Zweck des Flugdienstes. Besonders interessant war hierbei, dass der größte Hubschrauber vom Typ “Super-Puma” zum Löschen großflächiger Brände mittels eines “Bambi Bucket” (Löschwasser-Außenlastbehälter), eingesetzt werden kann.

Weiterhin wurden die Jugendlichen über die  speziellen Ausbildungsberufe der Fliegerei informiert, was bei dem ein oder anderen merkbar das Interesse weckte.

 

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